Residenzschloss

Bauen und Wohnen - Stadtplanung - Stadtumbau - Wörsbachaue - Rückblick


Rückblick

Die Stadt Idstein hatte interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie politische VertreterInnen der Stadt mit Schwerpunkt des Einzugsgebietes Wörsbachaue zu einem Bürgerbeteiligungsmodell eingeladen. Die Veranstaltung, als Workshop konzipiert, fand am Samstag, den 3. September 2016 von 15.00 - 18.00 Uhr im Loft, Maximilianstraße 6 in Idstein statt. Ziel dieser Veranstaltung war es, sich erneut in den Planungsprozess einzubringen.


Der Workshop wurde durch Bürgermeister Christian Herfurth eröffnet. Die Moderation der Veranstaltung wurde von Christina und Roland Seeger übernommen. Beide leiten das Planungs- und Forschungsinstitut FFS. Die Forschungsstelle für Frei- und Spielraumplanung (FFS) ist bundes- und europaweit zum Thema "Naturnahe und generationenübergreifende Freiräume" tätig und in Fachkreisen anerkannt.


Die Moderatoren erläuterten den Ablauf sowie die bisher gesammelten Ergebnisse der zuvor durchgeführten Bürgeraktivierung.


Danach wurde das geplante Soziale Bürgerkunstobjekt und das damit verbundene Ziel vorgestellt. Um den Anwesenden einen ersten Eindruck von einem naturnah ausgerichteten und generationsübergreifenden Konzept zu vermitteln wurde eine Präsentation vorgestellt.


Vor dem Loft wurde zuvor eine Mitmachaktion durch Holzstelen aufgebaut, an der man sich mit seinem Handabdruck während der Pause beteiligen konnte. Diese Aktion wurde durch zwei fachliche Personen der FFS begleitet.


Danach ging es zum aktiven Teil der Beteiligung über. Es hatten nun alle die Möglichkeit sich zu äußern und Vorstellungen vorzutragen. Alle Beiträge wurden schriftlich festgehalten und dienen nun als Inhalt der zu bearbeitenden Planung, welche in der nächsten Veranstaltung vorgestellt wird.


Zum Schluss fand noch eine Ortsbegehung an der Wörsbachaue, dem Verbindungsband Richtung Schlossteich und dem Schlossteich statt, wo Frau Seeger die Zielvorgaben noch einmal erläuterte. So konnten alle Anwesenden noch einmal die Gelegenheit nutzen sich inhaltlich zu positionieren.


Auch die zweite Veranstaltung am 15. Oktober 2016 wurde durch Bürgermeister Christian Herfurth eröffnet. In diesem Workshop konnten sich die Bürgerinnen und Bürger über das von der FFS erarbeitete Konzept und die daraus resultierenden Inhalte informieren.


Die Moderatoren fassten die Ergebnisse und Wünsche aus dem ersten Workshop zusammen und stellten im Rahmen einer Power-Point-Präsentation das erarbeitete Konzept vor.


Anhand dieser Präsentation wurde aufgezeigt, welche Bürgerwünsche sich im Konzept wiedergefunden haben und welche Inhalte nicht berücksichtigt wurden.


Nach einer kurzen Pause fand ein offener Verlauf mit dem Ziel statt, ergänzende Wünsche und Vorstellungen zu sammeln, welche das Bürgerprojekt inhaltlich bereichern sollten. Hierbei wurden Wünsche wie Boulebahn und Schach, aber auch die Parkplatz- und Hundeproblematik, Wegemüllbehälter, Sitzgelegenheiten für Jugendliche und das Thema Fahrradständer aufgegriffen.


Bei der dritten Veranstaltung am 19. November 2016 im Gerberhaus Idstein soll dann ein Konzept präsentiert werden, das die ergänzenden Wünsche der Bürgerinnen und Bürger aus dieser Veranstaltung noch berücksichtigt und welche Bereiche im Rahmen einer aktiven und fachlich angeleiteten Bürgerbeteiligung in der Umsetzung möglich sein können. Diese gemeinsam erarbeitete Freiraumkonzeption soll dann nach kommunalpolitischer Entscheidung in eine Ausführungsplanung einmünden.


Parallel zur Präsentation wurde das Soziale Bürgerkunstprojekt erneut angeboten und fortgeführt. Eine bereits gestaltete Holzstele aus der ersten Veranstaltung wurde am Eingang des Loft präsentiert.


Die dritte Veranstaltung am 19. November 2016 fand diesmal im Gerberhaus Idstein statt. Mehr als 40 Personen informierten sich erneut über das Konzept Wörsbachaue. Alle ergänzenden Wünsche sind in den abschließenden Entwurf des FFS-Teams eingearbeitet worden.


Per Abstimmung wurde das Konzept des Rundwegs entlang des Waldsaums mehrheitlich als Vorschlag an den politischen Raum formuliert und aus bürgerlicher Sicht erläutert.


Bei diesem Treffen wurden die Themen Toilette, Hundeproblem, Sorge um Vandalismus sowie Verbreiterung des Radweges vorgestellt. Die FFS hatte hierzu Recherchen durchgeführt und erste Lösungsvorschläge erarbeitet.


Am Ende dieser erst einmal abschließenden Bürgerbeteiligung gab es von allen Seiten Lob über das Beteiligungsverfahren und die Moderation. Die Bürgeraktivierung und Bürgerbeteiligung der Stadt Idstein war ein voller Erfolg, diese Vorgehensweise wurde als offene Bürgerpolitik bezeichnet, welche von der Bauverwaltung und dem Projektmanagement begleitet wurde.


Letzte Änderung: 06.02.2017 08:25 Uhr