Residenzschloss


Moderne Variante der klassischen Schnitzeljagd

Idsteiner Jugendliche wollen mit Geocaching in die Natur locken

Geocaching

Foto: Stadt Idstein

Eine selbstgemalte Schatzkarte, kleine Rätsel zum Knobeln und am Ende eine Truhe voll mit Süßigkeiten - so oder so ähnlich haben wahrscheinlich viele Menschen in ihrer Kindheit mal eine Schatzsuche oder Schnitzeljagd erlebt. Die moderne Art der Schnitzeljagd, die nicht nur Kinder, sondern auch viele Erwachsene begeistert, nennt man „Geocaching": Ausgerüstet mit Smartphone oder GPS-Gerät werden hier kleine Schatzkistchen, die sogenannten „Caches‘‘  gesucht und Rätsel gelöst. Das Motto lautet in erster Linie „Rausgehen und etwas erleben‘‘. Dabei gilt es aber, die Natur zu achten und die Umwelt zu respektieren.


Die Jugendpflege der Stadt Idstein hat gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Jugend-zentrum eine erste kleine Wanderroute rund um Nieder- und Oberauroff gelegt, auf der nun fünf verschiedene Schätze zu finden sind. ,,Wir möchten die Menschen dazu animieren, nach so langer Zeit im Homeoffice oder im Homeschooling wieder rauszugehen und die Natur mit offenen Augen zu erleben‘‘, erklärt Jugendpfleger Martin Schilling vom Amt für Soziales, Jugend und Sport die Hintergründe des Projekts. Jugendlichen mit unterschied-lichen Outdoor-Aktivitäten eine bunte und vielfältige Angebotspalette zu bieten, ist hierbei das erklärte Ziel des Jugendpflegers. Auch für die Aufsuchende Jugendarbeit in Idstein sei „Geocachen" ein Gewinn, so Schilling. Es sei eine gute Möglichkeit, mit unterschiedlichsten jungen Menschen in Kontakt zu kommen.

Für die nächsten Wochen sind mehrere Aktionen rund um das Thema Geocaching geplant. In den Sommerferien sollen als Teil des Ferienprogramms der Jugendpflege verschiedene Tagestouren mit Wanderungen zwischen 5 und 15 Kilo-metern angeboten werden, auf denen einige Schätze zu finden sind. Die Geocaches in Nieder- und Oberauroff sollen deshalb nicht die einzigen Schätze der Jugendpflege bleiben: Ein Workshop zum Basteln neuer Schätze soll der Start-schuss für weitere kreative Verstecke sein, die dann zukünftig im ganzen Idsteiner Land für jeden, der Freude daran hat, zu finden sein sollen.

Mehr Informationen:
Amt für Soziales, Jugend und Sport
Martin Schilling
Tel.: 06126 78 322
E-Mail: martin.schilling@idstein.de

Letzte Änderung: 05.07.2021 10:54 Uhr